Deutscher Gewerkschaftsbund

Das war das Schöneberger Forum 2015

Demokratie in der Dienststelle

Zeitgemäße Standards im Personalvertretungsrecht

Schöneberger Forum 2015

Roger Lewentz,
Innenminister von Rheinland-Pfalz beim diesjährigen Schöneberger Forum
DGB/Simone M. Neumann

Der öffentliche Dienst steht vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung der Arbeitswelt und der demografische Wandel ziehen tiefgreifende Veränderungen nach sich, die nur Arbeitgeber bzw. Dienstherr und Beschäftigte gemeinsam bewältigen können. Doch während sich der öffentliche Sektor dynamisch weiterentwickelt, bleibt das Personalvertretungsrecht im Bund und in vielen Ländern in der Vergangenheit stecken. In den Behörden wurden Organisationsgrenzen verschoben, Umstrukturierungen vorgenommen und Arbeitsabläufe verändert.

Der Handlungsrahmen der Personalräte wird dieser Entwicklung jedoch nicht gerecht. Viele Personalvertretungsgesetze sind von modernen demokratischen Standards weit entfernt. Es bestehen Mitbestimmungslücken, die endlich geschlossen werden müssen. Engagierte Frauen und Männer, die sich in Personalräten für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzen, tragen nicht nur zur Sicherung der Beschäftigteninteressen bei, sondern auch zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Das können sie jedoch nur, wenn die rechtlichen Bedingungen es zulassen.

Aus diesem Grund stand am 25. und 26. November 2015 das Thema Mitbestimmung im Zentrum der zwei Veranstaltungstage. Eine Zusammenfassung der Foren sowie die Präsentationen der Referentinnen und Referenten finden Sie hier.

Zudem wurde mit der Verleihung des Deutschen Personräte-Preises 2015 erneut innovative Personalratsarbeit geehrt.

Das nächste Schöneberger Forum findet am 16. und 17. November 2016 in Berlin statt. Es greift unter dem Titel "Zukunft der Arbeit im öffentlichen Dienst" die Frage auf, wie wir die menschliche Dimension in unserer Dienstleistungsarbeit in den Blickpunkt rücken können.

 


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